Der Kampf um Gott – Teil 1

Das Endspiel

Im Vorliegenden Zweiteiler geht es darum, zu verstehen – oder überhaupt zu bemerken – dass wir Menschen uns in einer Art hybriden Kriegsführung befinden und es dabei um nichts geringeres geht, als um einen geistig-spirituellen Machtkampf von immenser Tragweite. Lass uns versuchen, die Verbindung zwischen dieser geistigen Ebene und der jetzigen, globalen Situation auf der physischen Ebene zu erkennen. Im ersten Teil möchte ich in Kurzversion beleuchten, welche Kräfte uns über Generationen hinweg mit welchen Mitteln in die heutige Situation manövriert haben. Wer da tiefer eintaucht, braucht wahrlich ein inneres Gleichgewicht und eine stabile Mitte, um das anzuerkennen.

Im zweiten Teil geht es um unser eigentliches, urmenschliches und eben göttliches Wesen. Wir schauen uns an, was die Menschheit ursprünglich einmal war und wieder sein wird: Das, was Viele heute noch als selten anzutreffende, übersinnliche oder paranormale Fähigkeiten abtun, ist im Grunde unser eigentlicher Wesenskern und zeigt sich seit einigen Jahren verstärkt bei der jüngeren Generation. Wer das versteht beziehungsweise sich daran wieder erinnert, der weiß schlicht, dass wir unbesiegbar sind. Das ist nicht nur ein netter Glaube oder ein Hoffnungsschimmer, sondern das ist die ganz natürliche Logik der kosmischen Gesetze.

Sich zurücklehnen und Popcorn essen, reicht allerdings nicht: wir sind ausgestattet mit dem größten Merkmal, dem freien Willen. Wir können aktiv die Wahl treffen, unser Leben wieder in Einklang mit unserem Selbst und mit der Schöpfung zu bringen. Dazu ist jedoch eine weitere Eigenschaft gefragt, die sich unsere Spezies in den letzten Generationen systematisch abtrainieren lassen hat: Die Selbstverantwortung. Zu dieser gehört unter anderem auch, die dunkle Seite des Lebens anzuschauen.

Die eigentliche Krise der Menschheit

Seit 2020 scheint es weltweit nur noch eine Krise zu geben. Als stünde das blanke Überleben auf dem Spiel. Alle vorherigen Krisen, so zum Beispiel Kriminalität, Waldsterben, Ozeanversauerung oder der Artenverlust, sind in den Hintergrund gerückt. So zumindest in den Medien – und somit auch im kollektiven Bewusstsein, denn dieses wirkt derzeit ohne diese Medien kaum noch denk- und handlungsfähig. Dabei wird fast vergessen, dass wir Erdlinge eine viel umfassendere Krise durchlaufen, welche nicht im Geringsten medizinischer, sondern viel mehr spiritueller Natur ist und schon über Generationen hinweg andauert. Diese Krise – vom Buddhisten Sogyal Rinpoche auch “spirituelle Wüste” genannt – gehört zum unendlichen, kosmischen Spiel. Und doch sieht es ganz danach aus, dass sie gerade jetzt in einer Art und Weise gipfelt, wie sie an Überraschungen, Enthüllungen und buchstäblichen Ent-Täuschungen nicht zu übertrumpfen ist. Das wird schmerzhaft und ist aber gleichzeitig die Voraussetzung für eine globale Heilung.

Das große Vergessen

Zahlreiche, spirituelle Werke gewähren uns einen Einblick in das große, kosmische Rad des Vergessens und der Bewusstseinswerdung: Wären wir uns der “Spielregeln” vollends bewusst, so könnten wir dieses wundervolle Spiel des Lebens nicht spielen. Der Prozess lebt davon, dass er vollständig ist, so wie er ist – einschließlich unseres Mangels an totaler Bewusstheit in diesem Stadium. “Ihr [Menschen] werdet ständig angezogen, zur Vereinigung miteinander (und mit allem, was sich in der Matrix befindet) gedrängt, und ihr werdet dann, im Moment der Einheit, durch bewusste Wahl von dieser Einheit abgestoßen. Ihr trefft die Wahl, von dieser Einheit befreit zu sein, damit ihr sie erfahren könnt. Denn wenn ihr einmal Teil von ihr geworden seid und in ihr verbleibt, könnt ihr sie nicht  mehr als Einheit erkennen, denn ihr kennt dann keine Trennung mehr.” So die Beschreibung in Neale Donald Walsch’s Gespräche mit Gott. Damit Gott sich als “Alles-Was-Ist” erkennen kann, muss er sich selbst also durch uns, in inkarnierter Form, auch als “Nicht-Alles” erfahren.

Anschließend erwartet uns nach dem Gesetz der Heimkehr wieder die “kosmische Bruderschaft”: “Erst, wenn alle Spezies im Universum aufgewacht sind, löst sich das Materieexperiment Gottes wieder auf – und das Spiel beginnt von Neuem“, so in der Offenbarung von Thalus von Athos.

Für diesen kosmischen Lauf des Lebens haben wir drei große Werkzeuge: die Relativität, dank derer wir uns in Bezug zu anderen Wesen und Dingen erfahren können. Ferner das Vergessen, bei dem wir uns willentlich der totalen Amnesie unterwerfen. Somit bemerken wir die Relativität nicht als den perfekten “Trick”, und wir können uns vorübergehend als “Nicht-Alles” erfahren. Und wir haben das Bewusstsein, den umfassenden Seinszustand, innerhalb dessen wir uns bis zur vollen Bewusstheit weiterentwickeln und unsere Realität und unser Wesen selbst erschaffen können. “Und so ist alles existierende Leben vom sanften Rhythmus Gottes durchdrungen – von dem, was ihr die Zyklen des Lebens nennt“, heißt es in den “Gesprächen mit Gott” weiter. Das betrifft die in Zyklen wachsende Natur und Nahrung, Jahreszeiten, Deinen Herzschlag, kreisende Planeten, ex- und implodierende Sonnen und expandierende und sich zusammenziehende Universen. Das Ein- und Ausatmen Gottes.

Licht und Unlicht

Lange bevor ich mich tiefgehend mit Sinn- und Seinsfragen des Lebens auseinander gesetzt hatte, sagte ich oft zu einem Freund: “Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Destruktive und Zerstörerische ebenso wie das Lebendige und Lichtvolle immer stärker wird, als gäbe es eine Art Aufbäumen oder sogar ein Kampf auf beiden Seiten.” Dass es tatsächlich lichtvolle Menschen, geistige Wesen und Energien auf allen Ebenen und ebenso Menschen und Wesen der düsteren oder unlichten Art gibt, hatte ich wohl schon irgendwie gespürt, aber nicht wirklich begriffen.

Immer mehr Menschen spüren intuitiv etwas Ähnliches. Nur die Vorstellung des gegenseitigen Aufbäumens ist nicht ganz zutreffend. Für mich klingt folgende Beschreibung von Christina von Dreien dazu stimmiger: Es gäbe anstelle eines gegenseitigen Aufschaukelns eher eine sehr hohe Frequenz der bedingungslosen Liebe, und das Unlicht könne diese Frequenz nicht aushalten. “Wir können die Reife entwickeln, etwas bedingungslos zu lieben, das uns nicht liebt. Dadurch geben wir dem Unlicht die Gelegenheit, sich zu transformieren. Nur dann, wenn wir dem Unlicht ebenfalls mit dunklen Gedanken begegnen, schaukeln wir es auf.” Die Energie in Form von Wut, Hass, Vergeltung oder Angst scheint sich also zu potenzieren, ja, zu nähren, wenn wir sie mit eben solchen Gefühlen füttern. Die Liebe hingegen verstärkt sich parallel zu dieser Energie wohl ebenfalls, aber nicht gegen den Hass oder die Angst, sondern im Sinne des “Erinnerns” und Erwachens.

Spätestens seit den Veröffentlichungen von Dr. Ulrich Warnke dürfte die Erkenntnis, dass über 99% unserer Körper oder jedes Atoms aus Vakuum bestehen, salonfähig geworden sein. Die sicht- und fühlbare Materie stellt also nur einen Bruchteil dar. Das übrige Vakuum sei aber nicht leerer Raum, sondern voller Energie und Information: die geistige Welt, das Quantenfeld, die Akasha-Chronik oder auch das Weltengedächtnis, wie der Geisteswissenschaftler und Anthroposoph Rudolf Steiner es nannte. Es gibt viele Bezeichnungen für das zeit- und raumlose Ein und Alles, was es an Gedanken, Worten und Möglichkeiten jemals gab, gibt und geben wird. Der Neurobiologe Gerald Hüther nennt es das “Meer der Möglichkeiten”, also jeder Gedanke oder jede Tat und eben jede Energieform ist vorhanden und wir wählen täglich daraus aufs Neue.

Dualität

Der Vierte Band der Anastasia-Buchreihe beschreibt sehr anschaulich die Schöpfungsgeschichte und die energetischen oder geistigen Ursprünge allen Seins. Er bietet einen lebendigen Einblick darüber, dass es neben der umfassenden, schöpferischen Liebe natürlicherweise auch eine Art Geist der Zerstörung gibt: eine große, sehr intelligente und manipulative Kraft, die gegen das Leben wirkt. Sie wird uns seit Urzeiten bis heute in den unterschiedlichsten Formvorstellungen und mit Namen wie beispielsweise Ahriman, Satan, Dunkelmacht, Unlicht und dergleichen überliefert.

Es ist eine ganz eigene Welt, die unser Leben über ganze Kunstepochen, funktionale Architektur, oder durch Musik und TV geprägt hat. Und sie wird uns ganz konkret jeden Tag in Form von kränkenden Worten oder Taten anderen gegenüber oder des Umganges mit der Natur massiv vor Augen geführt. Auch aus der eigenen Gedankenwelt wird jeder sie zu genüge kennen.

Jeder Mensch dürfte sich der Dualität zwischen dem “Guten” oder besser ausgedrückt “Dienlichen” und dem “Bösen” bewusst sein. Ich musste mich zunächst allerdings etwas mit dem Gedanken anfreunden, dass alle Menschen das Licht des Göttlichen in sich tragen, egal wie destruktiv sie sich gerade verhalten: die Spielregel des großen Spiels des Vergessens. Christina von Dreien beschrieb bereits als Jugendliche: “Das Licht entfaltet sich aus Frieden, aus Selbstliebe und Selbstkontrolle, aus dem Wunsch, anderen zu helfen und sie zu unterstützen, und aus freiem Willen. Für das Licht gibt es immer viel Zeit sich zu entwickeln, und es herrscht niemals Druck. Anders beim Unlicht. Hier heißt es: man muss, man soll, ansonsten drohen Konsequenzen, Strafen, Sanktionen oder Gegenschläge. […] Das Licht anerkennt, dass es Unlicht gibt, während das Unlicht die Existenz des Lichtes leugnet.”

“Fortschritt” – weg von Gott

Die düstere Geist zeigt sich nicht nur als das Böse. Das wäre viel zu einfach. Wir hätten ein leichtes Spiel, ihn zu erkennen und uns bewusst davon abzuwenden. Er ist viel gewiefter, taktisch, intelligent, geschickt und manipulativ. Etwas, das uns mit allen Mitteln weg von unserem Ursprung, von jenem Licht des Göttlichen zu führen versucht. Die berühmte Ver-führung. Dieser Geist ist Meister der Verwirrung, Verdrehung und Perversion. Er lehrt uns seit Generationen vom zürnenden und strafenden Gott; unsere Überlieferungen sind voll davon. Die eigenen, dunklen Wesenszüge werden also auf die Schöpferkraft, die bedingungslose Liebe, projiziert. Ist es da nicht verständlich, dass wir hinsichtlich unseres Glaubens in Furcht und Angst, statt in Liebe und Zuversicht aufgewachsen sind? Oder dass wir irgendwann ganz von ihm abgekommen sind? In jüngster Zeit wich der restliche Glaube der Verehrung der Wissenschaft: Atheismus, Nihilismus – das beste, was den dunklen Energien passieren kann.

Was könnte mehr verlocken als die vielversprechenden Verheißungen unter dem Schlagwort “Fortschritt”? Ein Begriff, der suggeriert, dass wir aus einem ewigen Stillstand heraus voran kommen müssen. Raus aus einer offensichtlich unvollkommenen Welt. Weg vom Hier und Jetzt. Wer den Sinn und das Wesen des Lebens vergessen hat, wird damit getriggert. Jemand, der nicht mehr weiß, dass das Leben per se kontinuierliche Entwicklung und Wachstum bedeutet, sucht in diesem Fortschrittsglauben sein Heil.

In der oben genannten Schöpfungsgeschichte heißt es: “Den Speer, all die Waffen der Gegenwart und auch die der Zukunft, die noch viel tödlicher sein werden, hat der Geist der Zerstörung schon vor Langem erdacht. Doch um mehr als nur Speere zu erzeugen, mussten zunächst viele Fabriken und Forschungszentren gebaut werden. Immer mehr Menschen werden unter verschiedenen Vorwänden dafür gewonnen, dem Geist der Zerstörung zur Entfaltung zu verhelfen“. Das einig und alleinige Ziel jenes Geistes sei es, sich durchzusetzen. “Die irdische Existenzebene total [zu] zerstören. Um allen im Universum – auch Gott – seine absolute Überlegenheit zu beweisen, die Überlegenheit seiner zerstörerischen Kraft. Und diese Kraft wirkt durch den Menschen.”

Das wahre Virus

Die “lichten und unlichten” Energien werden im zehnten Band der Anastasia-Bücher als zwei ungleiche Brüder, einen Hellen und einen Dunklen, dargestellt. Sie duellieren verbal zu Beginn der Eiszeit, als die Menschen vor dem Scheideweg stehen, entweder durch klimatische Veränderungen vernichtet oder – und diese Vision zeichnet der dunkle Bruder – davon verschont zu werden. In diesem Falle, so der Dunkle, werden sie sich sich vermehren und “Generation für Generation die große irdische Harmonie systematisch zerstören. Sie werden Tiere töten, Tiere, denen es bestimmt ist, dem Menschen zu Diensten zu sein. Aus völlig lebendigen Materialien werden sie eine Menge seelenloser Mechanismen zusammenbauen. Sie werden ihren Handlungen klangvolle Namen geben wie ‘Industrialisierung’ oder ‘wissenschaftlich-technischer Fortschritt’. […] Wie Verrückte werden sie die unübertrefflichen Schöpfungen zerstören und dabei ihre barbarischen Handlungen auch noch ‘Fortschritt’ nennen. Sie sind krank! In ihrem Verstand hat sich ein Virus angesiedelt! Und der wird epidemieartig die gesamte Menschheit dahinraffen.” Dieses Virus, das die gesamte menschliche Zivilisation anstecken werde, wird hier “Antivernunft” genannt.

Wohlgemerkt: Mit diesem Artikel soll keineswegs die bequeme Fehlinterpretation geschürt werden, wir wären alle Opfer irgendwelcher bösen Energien. Genau das würde nur die Passivhaltung verstärken, die eine der größten Mitverursacher des derzeitigen, subtilen Kriegszustandes ist. Nicht umsonst kursiert derzeit folgendes Zitat, dessen Urheberschaft heiß diskutiert wird: “Der größte Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht“. Gerade die vollständige Geschichte der beiden Brüder veranschaulicht sehr eindrucksvoll die gegensätzlichen Energien, die auch jeder von uns in sich trägt. Diese in Selbstverantwortung zu einen, ohne einer der beiden direkt den Kampf anzusagen, ist das Ziel und der wesentliche Inhalt des zweiten Teils dieser Reihe.

Gewusst wie

Die Dunkelmächte wissen selbstverständlich, wie das Leben funktioniert: Eigentlich brauchen wir lediglich das, was es im Schöpfungsplan in einem geradezu verschwenderischen Übermaß gibt: Sonnenlicht, Wasser von höchster Reinheit und energetisch hochschwingende Nahrung (derer wir übrigens dann viel weniger bräuchten). Die Handelsverträge, augenscheinliche Interessen und ebenjener, vermeintliche Fortschritt in der Agrar-, Ernährungs- und Pharmaindustrie sorgen jedoch genau für das Gegenteil.

Sie wissen auch, dass Zeit für Bewusstheit zur Entfaltung des Lebens gehört. Der Arbeitsmarkt und der schulische Weg dorthin rauben uns jedoch genau das. Der “dunkle Bruder” zeichnet weiter in einer Art Hologramm das zukünftige Bild einer Kassiererin mit den Worten: “siehst Du, mein (heller) Bruder, vor dir hast du so ein Wesen, das du Göttin nennst. Sie sitzt hinter einem Apparat, der aus vielen Schrauben und Kabeln besteht, und sie selbst ist noch unvollkommener als diese Schrauben. […] Das Wesen sitzt zwölf Stunden am Tag dahinter, drückt auf die Tasten und sagt zu jedem Danke. Wofür dankt die Frau jedem, der zu ihr kommt? Für nichts, sie ist nicht mehr als ein Automat. […] Damit verbringt sie ihr halbes Leben, um sich schließlich, wenn der Tag um ist, in ihre steinerne Zelle zu begeben.

Im Fünften Buch “Wer sind wir” von Wladimir Megre wird beschrieben, wie die Freiheit der menschlichen Gedanken unter den Alltagsbedingungen der technokratischen Gesellschaft in Form von Zeitraub stark eingeschränkt wird. Unter Berücksichtigung der Schule, Ausbildung, unseres hohen Bedarfs an Schlaf und Nahrungsbeschaffung und -Zubereitung, täglicher Arbeit und Ablenkungen wie TV und Internet bleiben im Schnitt ganze 17 von durchschnittlich 80 Jahren zur wahren Lebensentfaltung.

Es erübrigt sich zu erwähnen, dass eine Handvoll Familien über soviel Besitz verfügen wie die Hälfte der Weltbevölkerung. Interessanter ist da schon, dass sich auch der Zustand vieler Menschen, und zwar gerade in den Erdteilen mit dem meisten “Fortschritt”, hinsichtlich Gesundheit und psychischer Befindlichkeit rapide verschlechtert hat: Chronisches Unwohlsein, Stress.

Ebenso wissen sie um die Kraft und Notwendigkeit der Liebe und des Zusammenhalts. Was läge da näher, als ein Spaltwerkzeug, das schon in den unterschiedlichsten Kampagnen eingesetzt wurde: Religionen, Parteien, Rechts- Links Identifikationen, Emanzipation, Debatten und Demos über Hautfarben, In- und Ausländer, Musikbands und vieles mehr. Du bist für das Eine und damit hast Du unweigerlich gegen das Andere zu sein. Neuerdings reicht das auch bis in die Familienstrukturen hinein: Junge Klimaaktivisten wettern gegen ihre Großeltern – der bislang traurigste Höhepunkt. Oder geht da noch mehr? In der Tat: Seit wir nun laut Medien in einer globalen, gesundheitlichen Krise stecken, werden ganze Ehen und Familien zerrüttet: Verantwortungsloser, Leugner, Verweigerer sind die – im wahrsten Sinne – Schlagworte, wenn die jeweilige Position oder der Kenntnisstand mit dem Anderen unvereinbar sind.

Je schlimmer die globalen Zustände, umso absurder die propagierten Lösungen: So zum Beispiel der gezielte Eingriff in die Genetik des Lebens, um vordergründig unsere Nahrung und andere Lebewesen zu optimieren. Ebenso das schon seit Jahrzehnten zur gezielten Wettermanipulation eingesetzte Geoengineering. Meiner Beobachtung nach wird dieses von den Anhängern des gängigen Klimanarrativs vehement negiert. Gleichzeitig wird es eben in jener Szene als die neue Rettung vor der globalen Klimaerwärmung akzeptiert oder gar gefeiert: Ein anschauliches Beispiel für die taktische Täuschung der Menschen. Selbst in den Öffentlich-Rechtlichen erfahren wir nun von SCoPEx, dem Unterfangen, durch Eingriffe in die Atmosphäre unser Sonnenlicht zu minimieren, um uns vor zu starker Erderwärmung zu schützen. Dass die finanzielle Spritze und gleich ein ganzes Buch dazu von Bill Gates kommen, sollte hier nicht überraschen.

Die künstliche Welt

Wer sich intensiv mit den unterschiedlichen Schöpfungs-Überlieferungen auseinandersetzt, versteht, dass die Dunkelmächte das Leben gezielt vernichten und im weitesten Sinne kopieren möchten. Schleichend gerieten psychisch instabile Menschen peu a peu in die fiktive Welt des TVs und heute in die virtuelle Welt des Internets und Gamings. Schleichend wird der menschliche Geist degeneriert und mit einem Künstlichen verschmolzen. Wir erfahren in den gängigen Zeitungen, TV- und Rundfunkanstalten, wie wichtig die künstliche Intelligenz (KI) für die Zukunft sei. Wenn unsere Gelder in “Forschung und Entwicklung” gesteckt werden, klingt das doch erstmal ganz gut.

Bei genauerer Betrachtung lohnt sich jedoch der Blick Richtung Silicon Valley. KI gepaart mit Gen- und Nanotechnologie, Robotik, IoT (Internet der Dinge), Androiden, Tech-Giganten. Einmal pro Jahr wird in Davos häppchenweise präsentiert, wohin diese Kräfte die Welt eigentlich (ver-) führen möchten. Aber eben nur in Teilen, so dass der TV-Zuschauer und Zeitungsleser das Gesamtpaket tunlichst nicht durchschaut. Hier trifft sich die Elite ebenjener Player mit ein paar Politikern. Letztere nehmen im Grunde eher die Rolle der Statistiker ein; verhandeln sie lediglich die passenden Verträge. “Politik ist die Unterhaltungsindustrie der Wirtschaft“, wusste schon der Musiker Frank Zappa.

“Unterhaltungsindustrie” ist eine gelinde Formulierung: “Die Herrschenden großer und kleiner Staaten sind schon seit den Zeiten der ägyptischen Pharaonen die unfreiesten Menschen auf der Erde. Den meisten Teil ihrer Zeit verbringen sie in einem künstlichen Informationsfeld und sind gezwungen, sich den allgemein üblichen Verhaltensritualen zu unterwerfen“, heißt es in Wladimir Megre’s Buch der Ahnen. Schon ein kurzer Ausbruch aus diesem künstlichen Informationsfeld in ein Natürliches wäre für die “Priester” verschiedener Ebenen gefährlich. Der unfreie Herrschende könne beginnen, viele Prozesse zu analysieren und versuchen, sich und sein Volk “aus der Macht der okkulten Einflüsse zu befreien“.

Transhumanismus

Erst an anderer Stelle finden wir die fehlenden Puzzleteile. So erfahren wir beispielsweise vom Human Brain Project, das ein künstliches Gehirn gerne nachempfinden möchte. Der Transhumanismus ist laut Lexikondefinition eine “philosophische” Denkrichtung, die die Grenzen menschlicher Möglichkeiten, sei es intellektuell, physisch oder psychisch, durch den Einsatz technologischer Verfahren erweitern will.

Der Philosoph und wissenschaftliche Mitarbeiter für Technikfolgenabschätzung Reinhard Heil beschreibt es unverblümter: Mit diesen Technologien solle die Menschheit von ihren “naturgegebenen Schranken” (die es in Wirklichkeit gar nicht gibt, siehe Teil 2) befreit werden. “Die Transhumanisten versuchen, in den Bereichen Politik und Ethik mit den Idealen des Transhumanismus in Übereinstimmung stehende Konzepte zu entwerfen und propagieren diese in der Öffentlichkeit. […] Der Ton, in dem über den Transhumanismus nicht nur in den amerikanischen, sondern auch in den deutschen Medien berichtet wird, hat sich in den letzten fünf Jahren verändert. Mittlerweile wird anerkannt, dass die Transhumanisten eine Art Avantgarde darstellen, die seit zwanzig Jahren Ideen propagiert, die heute langsam, aber sicher in die Alltgsdiskurse einziehen und sich auf den politischen Agenden wiederfinden.”

All diese Entwicklungen sollten an dieser Stelle nicht überraschen; sind sie doch eine Fortführung der psychologischen Kriegsführung mittels “Soft-Power”, wie Prof. Dr. Rainer Mausfeld in seinem Buch “Warum schweigen die Lämmer” anschaulich beschreibt. Könnte das darüber hinaus die logische Erweiterung des “evolutionären Humanismus” sein? Nach dem Verständnis des israelischen Historikers Yuval Noah Harari liegt bereits dort die Triebkraft für die eigenmächtige Weiterentwicklung des Menschen bei entsprechender Auslese bestimmter Randgruppen. Stichwort Eugenik und Euthanasie. Gegipfelt war das bekanntermaßen im Dritten Reich.

Diese Auslese ist eine zwangsläufige Begleiterscheinung der Bestrebungen, den Menschen künstlich zu optimieren. Aufschlussreich sind die jüngsten Aufstellungen der Barmer Ersatzkasse – und sie wird nicht die Einzige sein: Eine Liste der “teuersten” Versicherten, darunter Menschen mit Behinderung und psychischen Störungen, die mit der Liste der Impfpriorisierung übereinstimmt. Gestützt auf die Empfehlungen der Bundesregierung. Darauf machte Dr. Wolfgang Wodarg in der 48. Sitzung des aufklärenden Ausschusses aufmerksam.

Wir halten fest, dass die heutigen Transhumanisten in genau den Weltkonzernen anzutreffen sind, die die aktuelle Politik bestimmen: Aus der Gen-, Bio- und Nanotechnologie, der Neuropharmakologie, der herkömmlichen Medienkonzerne und der modernen Informationstechnologie wie beispielsweise Google, Facebook, Microsoft, Apple.

Das offene Geheimnis – Internet der Gedanken

In einem Beitrag bei “frontiers in neuroscience” wird die “Brain / Cloud Interface” Schnittstelle (B – CI) für ein globales Superhirn vorgestellt, welches Neuronen und Synapsen in Echtzeit mit gigantischen Cloud-Computing Netzwerken verbinden könne. Die kleinen Helferlein, die Nanoroboter, würden hierbei für eine direkte Echtzeitüberwachung und -steuerung von Signalen zu und von Gehirnzellen sorgen. Einer der führenden Köpfe dieses Projektes, Dr. Nuno Martins, sieht eine Revolution des kollektiven Massendenkens der Menschheit voraus: „Diese gemeinsame Kognition könnte die Demokratie revolutionieren, die Empathie verbessern und letztlich kulturell unterschiedliche Gruppen zu einer wahrhaft globalen Gesellschaft vereinen.“

Braucht’s nur noch eine Möglichkeit der “Biodistribution“, also Wege, diese Nanoroboter in großem Stile ins Gehirn zu bekommen, schließlich müssen sie die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Und die passende Bandbreite für die globale Datenübertragung, damit der Datenaustausch mit den Neuronen über die winzigen Geräte möglich wird. Martins schweben magnetoelektrische Nanopartikel vor, die diese Kommunikation verstärken könnten. Das war Angang 2019. Dass diese Technik für ein “Internet der Gedanken” funktioniert, gilt – offiziell bisher nur an Mäusen getestet – bereits als erwiesen.

Googles Entwicklungschef Ray Kurzweil bringt es offen auf den Punkt: “Wir werden die Macht unserer Gehirne, all die Kenntnisse, Fähigkeiten und persönlichen Macken, die uns zu Menschen machen, mit unserer Computer-Macht kombinieren, um auf eine Art zu denken, zu kommunizieren und zu erschaffen, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Diese Verschmelzung von Mensch und Maschine […] wird, im Verbund mit rasend schneller Innovation in den Bereichen der Gen-Forschung sowie der Nanotechnologie, zu einer Welt führen, wo es keine Unterscheidung mehr zwischen dem biologischen und dem mechanischen Leben oder zwischen physischer und virtueller Realität gibt.”

Im Werbeclip des World Economic Forum zur vierten industriellen Revolution heißt es: “Eins der Dinge, die für freie und offene Gesellschaften unerlässlich sind, ist die Denkfreiheit. Bis jetzt haben wir immer nur über die Redefreiheit gesprochen. Wenn wir einmal Zugang zu den Gedanken und Gefühlen der Menschen haben, müssen wir einen Raum schaffen, in dem die Menschen frei, anders und kreativ denken können. Und in einer Gesellschaft, in der die Leute Angst haben, so zu denken, ist es deutlich unwahrscheinlicher, dass sie den Fortschritt genießen können.”

Der Uninformierte mag hier Chancen und Potentiale sehen. Wer hingegen recherchiert, versteht die (altbekannten) Bestrebungen, eine gleichgeschaltete, steuerbare – eben künstliche – Menschheit zu erschaffen. Je häufiger die Redefreiheit in Politik und Medien derzeit hochgehalten wird, umso stärker wird sie in Wirklichkeit eingeschränkt und kontrolliert – damit verbunden ist auch die Pressefreiheit. Es ist äußerste Wachsamkeit gefragt, wenn sie nun von Denkfreiheit sprechen. Wiederholung: “wenn wir einmal Zugang zu den Gedanken und Gefühlen der Menschen haben“… An Projekten zum Thema Mindcontrol mangelt es in Militär- und Geheimdienstkreisen nicht.

Das wissenschaftliche Zentrum des Human Brain Projects liegt übrigens in der Schweiz; gleich vis-à-vis zum Teilchenbeschleuniger CERN, der gerade im Begriff ist, künstliche Materie zu erschaffen.

Lange Hand, kurze Leine

Wir wollen es an dieser Stelle abkürzen; ganze Bücher behandeln die wahren Absichten einer kleinen aber starken Machtstruktur. Es reicht festzuhalten, dass, was Jahrzehnte lang heimlich und/oder öffentlich erforscht wurde, momentan peu a peu in die Gesellschaft dringt: Digitalisierung, Überwachung, Mindcontrol. Trügerischerweise tragen diese Bestrebungen wohlklingende Namen wie ID2020 oder Zusatzetiketten wie Chancengleichheit und sollen – ganz aktuell – ausschließlich dem Wohle und der Gesundheit der globalen Bevölkerung dienen.

Natürlich lässt sich eine zunehmend gläserne und ehemals kulturell vielfältige und nun vereinheitlichte Menschheit leichter überwachen und steuern. Während des kosmischen “Großen Vergessens” – und nur dann – funktioniert das mit einer weiteren Zutat: mit der Angst. Diese wurde in den letzten Jahren zu genüge gesät und immer wieder gedüngt; ein Szenario jagt das Andere. Waren die Themen wie Waldsterben, Ozonloch oder der Klimawandel jedoch noch etwas zu abstrakt, so gibt es seit 2020 nun das perfekte Angst- und Machtinstrument, das bei genügend Recherche jedoch schon einige Jahre zuvor zweifellos abzusehen war.

Solange ein großer Teil der Menschheit nach dem kosmischen Lauf des Vergessens noch schläft, gibt es ein leichtes Spiel: unter dem Vorwand der Gesundheitsfürsorge, aber auch beispielsweise der “Terrorbekämpfung”, lässt sich – gerade mithilfe der gigantischen, oben genannten Unternehmensbranchen – subtil ein Überwachungsglobus errichten. Die ersten Schritte sind nicht neu: Deine IP Adresse und Cookies wissen schon lange, wer Du bist und was Du magst. Onlinebanking und digitale Bezahlmethoden speichern, was Du kaufst. Social Media merkt sich, was Du postest. GPS verfolgt, wo Du Dich herumtreibst. Deine smart digitalisierte Stadtverwaltung checkt Deine Hochzeiten und Scheidungen, Deine Arbeitsverhältnisse, Dein Wohngeld, Deine Schulden oder die Schulen Deiner Kinder… Die Liste, oder besser, die Datenbank, ist lang.

Deine Gesundheitsdaten, über die Du Dir wohl am wenigsten Gedanken gemacht hast, entscheiden zwar schon lange darüber, ob Du für bestimmte, berufliche Tätigkeiten oder Versicherungsverträge noch taugst. Dass sie neuerdings aber buchstäblich zur Eintrittskarte für Veranstaltungen, Freizeitparks und Beförderungsmittel geworden sind, hat wohl auch die “Aufgewachten” überrascht.

Um das Fass “China” des Umfanges wegen an dieser Stelle erst gar nicht zu öffnen, sei auf einen bemerkenswerten Vortrag von Dr. Daniele Ganser hingewiesen. Eine globalisierte Welt fordert geradezu dazu auf, sich auch grenzüberschreitend zu informieren.

Gehorsam

Wer gezielt die Ureigenschaften des Lebens zu manipulieren versucht, wird definitiv dessen Funktionsweise und die (uns lange vorenthaltenen) kosmischen Gesetze kennen. Eine der zentralen Grundausstattungen des menschlichen Geistes ist der freie Wille.”[…] Wenn die Wesenheit, die du bist, das erschaffen und somit kennen lernen soll, was sie wirklich ist, kann dies nur durch den Akt einer bewussten Willensausübung geschehen und nicht durch einen unbewussten Gehorsamsakt. Gehorsam ist nicht Schöpfung und kann daher niemals Erlösung bewirken. Gehorsam ist eine Reaktion, wohingegen Schöpfung eine reine, undiktierte, unverlangte Wahl ist“, wie Neale Donald Walsh in seinen Gesprächen mit Gott erfahren darf.

Entsprechende psychologische Praktiken, um den Willen von Menschen zu brechen, sind seit Jahrzehnten ausgiebigst erforscht und erprobt. Dank zahlreicher Leaks und mutiger Autoren ist das längst kein Geheimnis mehr.

Gelängen die Pläne der Überwachung bis zu ihrer Vollendung, so wäre das ein gezielter Angriffsversuch auf jenes kosmische Gesetz des freien Willens. Die Entfaltung persönlicher Vorlieben und Kreativität oder gar die freie, auch mal anders lautende Meinungsäußerung wären dahin. Ähnlich wie zwischen Pest oder Cholera bliebe nur noch die Wahl zwischen Gehorsam oder Strafe übrig. Klugerweise erkennen das viel mehr Menschen, als offiziell propagiert wird, und gehen dafür – für die Freiheit aller (!) – auf die Straße. Auch, wenn die Wasserwerfer auf sie gerichtet sind.

Mit allen Mitteln

Während laut Medienapparat die dritte, tödliche Welle unaufhaltsam über uns hereinschwappt – andere warten immer noch auf die Erste -, ist die geplante Marschrichtung klar. Es ist müssig, die Aussagen von Bill Gates (da ist er wieder), Merkel, Ministern oder unseres Nachbarkanzlers Kurz hier noch einmal abzubilden: Sinngemäß hören wir täglich, dass die weltweite Spritze “alternativlos” sei, ganz unabhängig von allen Aufklärungen aus unterschiedlichen Fachbereichen im eigens dafür gegründeten Ausschuss.

Im Jahr 2014 wurde bekannt gemacht, dass es gelungen sei, Nano-Impfstoffe über die Haut zu verabreichen. Ebenso ist dies über Wattestäbchen, die tief in der Nase gedreht werden, möglich; darüber berichtete “Quarks & Co.” schon vor einigen Jahren im TV. Es lohnt ein Blick in die Entstehungsgeschichte der Nanotechnologie und in Richtung der diesbezüglichen, führenden Köpfe. Auch hierzu wird man im Silicon Valley fündig.

Doch auch diese Form des Angriffes auf das Leben ist nicht wirklich neu. Unzählige, sogenannte Umweltgifte gehen auf die Gesundheit und uns buchstäblich an und auf die Nerven. Hier liegt meines Erachtens der zentrale Punkt; jeder ist aufgefordert, folgende Frage für sich zu klären: Sind die zahllosen Gifte in Umwelt, Wasser, Baustoffen, Spielzeug, Nahrung und im eigenen Körper ungewollte Kollateralschäden einer ansonsten wohlgesonnenen Konzern- und Regierungselite? Das klingt für viele Menschen in Anbetracht der Mediennarrative und der Unsummen, die in Forschung und Entwicklung zur vermeintlichen Verbesserung unseres Lebens gehen, nach einer Unterstellung. Oder nicht? Wer tiefer eintauchen möchte, kommt um eigene Recherche nicht umhin und muss außerdem über die 3D-Ebene hinausblicken und seine eigenen Schlüsse ziehen.

Seelenlos?

Kurzum: Ist beispielsweise die Zirbeldrüse – häufig auch mit dem “Dritten Auge” in Verbindung gebracht – erst einmal verkümmert oder durch biochemische Einflüsse regelrecht degeneriert, wird es mit der geistig-spirituellen Anbindung schwer. “Seit langem ist bekannt, dass die Zirbeldrüse bei allen Wirbeltieren vorhanden ist. […]” Dass diese, auch beim Menschen, “ihre unmittelbare Verbindung nach draußen verloren hat, halten die Hirnforscher aufgrund ihrer histologischen und biochemischen Laborbefunde für erwiesen“, so der Biophysiker und Autor Dieter Broers.

Setzen wir Leben = Gott = Liebe, dann können wir auch die Absichten der Kräfte verstehen, die genau dagegen wirken. Rudolf Steiner beschrieb vor über 100 Jahren ein Szenario, das heute beinahe einer Prophezeiung gleicht: Nach der “Abschaffung des Geistes im Konzil von Konstantinopel“, so Steiner, würde man “in einer anderen Form anstreben, die Seele abzuschaffen, das Seelenleben. Und die Zeit wird kommen […] wo man sagen wird: Es ist schon krankhaft beim Menschen, wenn er überhaupt an Geist und Seele denkt. […] Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer ‘gesunden’ Anschauung heraus einen Impfstoff finden, bei dem der Organismus möglichst so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst bei der Geburt, dass dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist.”

Es scheint schon Erfolge zu geben, mit gezielter Behandlung vordergründig “fundamentalistische” Gesinnungen bei Menschen zu “neutralisieren”. Wo liegt die Grenze zwischen Fundamentalismus und Glaube? Geht es hierbei wirklich um die vordergründige und meist künstlich herbeigeführte Randerscheinung?

Weiter führte Steiner im Jahr 1917 aus, dass es Menschen geben werde, die nach einem Impfstoff suchen, der den Körper “gesund” mache, im Sinne von Kräften, die in “Maschine und Chemie” leben. Gleicht das nicht erstaunlich der Definition des Transhumanismus?

Der Heilpraktiker und Heiler Horst Schüttauf beschreibt in einem Interview bei Peggy Zip&Zap die bemerkenswerte Erkenntnis, dass die energetische Arbeit mit einer Patientin von einem Tag auf den Anderen plötzlich nicht mehr möglich war. Als käme er nicht mehr in das Energiefeld herein: Sie hatte sich zuvor gegen die “neuartige Bedrohung” impfen lassen. Diese Beobachtung wird momentan reihenweise von energetisch Heilenden bestätigt.

Unterstellt, sie wissen um diese Neben- (oder Haupt-?) Wirkung, ergibt dann nicht die gezielte Kampagne gegen die Homöopathie und den Berufsstand des Heilpraktikers per se irgendwie Sinn? Die Heilpraktikerin Anja Ruthardt liefert dazu in unserem Interview spannende Antworten.

Der Trugschluss

Wenn uns Kräfte / Energien regieren würden, die im Einklang mit den kosmischen Gesetzen und dem Leben schwingen…

  • gäbe es dann Film und Gaming, in dem es das Ziel ist, Leben zu vernichten anstatt zu erschaffen?
  • wäre im TV und Web Gewalt und Pornographie frei verfügbar, während Heilmethoden auf natürlichem / energetischen Wege gelöscht würden?
  • würden Deine Informationen durch “Faktenfinder” kanalisiert und unabhängiger Journalismus durch erneuerte Telemediengesetze und Kontosperrungen beinahe unmöglich gemacht werden?
  • hätten wir gesetzliche Bestimmungen, die niedrige Grenzwerte für immunsystemrelevante Mikronährstoffe vorschreiben, und gleichzeitig bei der Deklaration von Schadstoffen in der Nahrung eine höhere Toleranz walten lassen würden?
  • würde man die wichtigsten Lebenszutaten wie Nähe, Freude, Musik, Sport oder Singen einer ganzen Weltbevölkerung verwehren?
  • gäbe es aktuelle Gesundheitsmaßnahmen, die exakt den Praktiken ähneln, die Ende der 1950er Jahre von Albert Bidermann als Foltermethoden kategorisiert und seit 1963 in Verhörpraktiken zum Brechen des Willens angewandt werden?
  • würde man Menschen in allen Lebenslagen schleichend zu chronischen Patienten machen und die Lebensfreude der Kleinsten mit jenen Methoden brechen, um nun ausgerechnet die Alten und Geschwächten zu schützen?
  • würden die Definitionen “Pandemie” und “Herdenimmunität” geändert und dürfte ein ehemals “gentechnischer Eingriff” nun “Impfung” genannt werden?
  • würde man den Arbeitsmarkt durch Robotik und KI ersetzen und den Großteil der Bevölkerung überflüssig machen?
  • würde man den Widerspruch nicht näher erläutern, warum die Gleichen, die von Überbevölkerung sprechen, gleichzeitig nun die Impfpäpste sind?
  • gäbe es eine Deagle-Liste, die ohne angegebenen Grund einen Schwund der Weltbevölkerung von über 60% bis zum Jahr 2025 vorhersehen könnte?

In Zeiten der Informationsflut steht eines fest: Je weitreichender die Recherche, umso mehr gilt es, sich einzugestehen, dass beinahe nichts dieser Infos hundertprozentig verifiziert oder falsifiziert werden kann. Das gilt wohlgemerkt für Offizielles ebenso wie für “Alternatives”. Inwieweit die am Anfang dieses Artikels beschriebenen Bestrebungen einerseits, und andererseits die auffällige Fürsorge um unser aller Gesundheit – gerade der Alten und Schwachen, die dem System nicht dienen können – jedoch zusammenpassen, puzzle sich jeder selbst zusammen. Die allseits bekannte Frage: “Warum ist das alles denn so?” ist auf jeden Fall nicht nur mit dem Schlagwort “Lobbyismus” zu beantworten. Das ist eine gefährliche Verharmlosung und begrenzt den Fokus ausschließlich auf wirtschaftliche Interessen.

Kürzlich las ich den Ausspruch:

das würden sie doch niemals machen. Und wenn doch, dann würde darüber in den Medien berichtet“.

Da sind wir wieder beim Popcorn… Dieser erste Teil hat zugegebenermaßen erst einmal einen recht düsteren Rundumschlag gezeichnet; vor einigen Jahren noch hätte ich, wie viele andere auch, resigniert den Kopf in den Sand gesteckt. Beide Szenarien haben durchaus das Potential, einen zu zermürben: Die Einen haben seit 2020 Angst vor der großen Seuche. Viele Informierte hingegen gehen zwar mutig ohne Maske einkaufen, haben aber Angst vor der geplanten, globalen, superdigitalen Welt- und Bevölkerungskontrolle.

Wir können unsere XXL-Packung gepufften Mais allerdings auch beiseite Stellen und uns einer Vision zuwenden, deren Entstehung meines Erachtens schon längst im Gange ist. Dass jedem Anfang ein Zauber innewohnt, wissen wir seit Hermann Hesse. Zuvor gilt es jedoch, auch das eigentlich geplante Ende regelrecht zu verzaubern! Denn wohin wollen wir aktiv gehen? Deine Energie folgt Deiner Aufmerksamkeit!

Zu Teil 2 “Der Kampf um Gott”

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3 Comments

  1. Mara

    Wunderbar dieser Artikel, hat mir sehr geholfen meinen Weg weiter zu gehen, so wie ich ihn gehe. Kein Fernsehen, keine Zeitung, kein Radio. Und ich pflanze mein Gemüse selber an, wenn auch auf kleinem Raum.
    Ich sage Danke für diesen tollen Artikel

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